Gute Generalprobe in Sassenberg

Gestern stand der letzte Ligastart in Sassenberg an. Gleichzeitig die letzte Generalprobe vor dem Ironman 70.3 Wiesbaden.

Nachdem in der letzten Woche ein Ermüdungsbruch im linken Schienbein zum Glück ausgeschlossen werden konnte, musste ich dennoch auf Laufeinheiten verzichten, um den Start beim Ironman 70.3 am 14.08.2016 in Wiesbaden nicht zu gefährden. Da kam der letzte Ligastart in Sassenberg genau richtig, um zu prüfen, ob das Bein einer Wettkampfbelastung standhielt. Das tat es zum Glück. An dieser Stelle möchte ich mich schon mal bei allen bedanken, die es letzte Woche möglich gemacht haben, mich so schnell wieder fit zu bekommen. Ein besonderer Dank an Florian Kreuzmann!

Nach 18:36 Minuten kam ich aus dem Wasser und hatte mir einen Vorsprung von knapp 1:30 Minute erarbeitet.
So waren die ersten 33 Radkilometer ziemlich einsam. Das mag der Grund sein, warum ich das Tempo etwas schleifen ließ und erst wieder in Fahrt kam, als ich auf Platz 3 zurückfiel. So ging es mit ca. 30 Sekunden Rückstand auf Platz 1 und ca. 15 Sekunden Rückstand auf Platz 2 in die Wechselzone.
Der bange Augenblick der ersten Laufmeter war gefühlsmäßig super. Somit ging die Aufholjagt los. Nach dem ersten Kilometer bin ich auf Platz 2 und nach dem zweiten Kilometer schon auf Position 1 vorgelaufen. Aber auch Sven Eckers vom Tri Team Maxmo, der 15 Sekunden Rückstand vor dem Laufen hatte, hatte aufgeschlossen.
Schnell setzten Sven und ich uns ab. Wir liefen die letzten 8 Kilometer gemeinsam an der Spitze. Knapp 300 Meter vor dem Ziel zogen wir das Tempo noch einmal an. Hier ging ich auf Grund der Vorwoche und der kommenden Woche nicht voll an meine Grenzen und ließ Sven Eckers knapp 100 Meter vor dem Ziel ziehen. Herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle an Sven, der ein grandioses Rennen abgeliefert und völlig verdient gewonnen hat.

Somit stand am Ende ein weiterer 2. Platz in der Regionalliga und auch der Vizemeistertitel über die Olympische Distanz der NRW Landesmeisterschaft zu Buche. Allerdings war für mich vor allem die Erkenntnis wichtig, dass das Bein für nächste Woche gehalten hat.

Mit dem ASV Duisburg  schafften wir an diesem Tag den 10. Platz, der auch in der Abschlusstabelle der Saison 2016 steht und somit das Saisonziel Klassenerhalt mehr als erreicht wurde.

1500 m Schwimmen 00:18:31
45 km Radfahren        01:08:35
9,5 km Laufen               00:35:27
Gesamtzeit                     02:05:13

 

Deutscher Vizemeister über die Sprintdistanz

Am Sonntag standen die deutschen Meisterschaften über die Sprintdistanz im Rahmen des T³- Triathlon Düsseldorf an.

Nach dem Sieg im letzten Jahr war zu erwarten, da auf Grund der deutschen Meisterschaften das Starterfeld um einiges hochklassiger war, dass es schwer sein wird, den Titel zu verteidigen.

Mit fast der identischen Schwimmzeit von 10:18 min aus dem letzten Jahr stiegen wir aus dem Medienhafen in die Wechselzone. Allerdings dieses mal ohne Vorsprung. Zusammen mit dem späteren Sieger Tim Lange vom Ejot Team Buschhütten und einem weiteren Athleten ging es auf die Radstrecke. Auf dieser passierte nicht viel.  So kamen wir zu dritt nach 30:45 min zum zweiten Wechsel. Hier verlor ich leider den direkten Anschluss und musste mit einer kleinen Lücke von ca. 10 m auf die Laufstrecke.
Diese Lücke stellte sich als zu groß heraus. Nach 17:42 min über die 5 km Laufstrecke und in einer Gesamtzeit von 1:02:56 lief ich als zweiter in der AK 25 und als 4. Gesamt, mit 48 Sekunden Rückstand auf den Sieger, über die Ziellinie.
Eine Verbesserung der Zeit zum letzten Jahr um eine Minute bei identischen Strecken und Bedingungen.

Ergebnisse: http://t3-duesseldorf.r.mikatiming.de/2016/?pid=list

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Ein besonderes Wochenende

16 Jahre Wasserball haben ein Ende

16 Jahre Wasserball haben bisher mehr als mein halbes Leben begleitet. 10 Jahre war ich davon in der 1. Bundesliga und zwei Jahre in der 2. Bundesliga aktiv.
Am letzten Samstag war es dann soweit: Das letzte Spiel in meiner Wasserballkarriere stand an. Mit einem Sieg gegen den Rivalen Krefeld 72 und einem 10. Platz in der 1. Bundesliga 15/16 konnte ich den Abschluss krönen und verabschiede ich mich nun aus dem aktiven Wasserballdasein.
Dabei möchte ich mich vor allem bei meinem ersten Verein – dem SC Rote Erde Hamm -bedanken, bei dem ich vier Jahre gespielt, etliche Deutsche Vizemeisterschaften im Jugendbereich geholt und den Sprung in die Jugendnationalmannschaft realisiert habe.
Aber natürlich gilt ein riesengroßes Dankeschön dem DSV 98, bei dem ich die letzten zehn Jahre verbracht habe. Vor allem dem Verein, den Fans und seinen Helfern gilt mein besonderer Dank. Kein anderer Schwimmverein hat solche Fans, die bei Auswärtsspielen vier oder fünf Stunden mitreisen und die Mannschaft unterstützen!
Unvergessen bleibt besonders der Aufstieg 2009 auf der eigenen Anlage mit anschließender Feier auf dem “Vereinsbalkon”. Aber auch die anderen Jahre haben, jedes auf seine Art, riesigen Spaß gemacht
.Waba

Bonn Triathlon am Sonntag

Nachdem das Schwimmen beim Bonn Triathlon auf Grund des hohen Pegels im Rhein abgesagt werden musste, ging es zum Duathlon mit den Distanzen 15km Laufen, 60km Radfahren und 7,5km Laufen.
Aus der dritten Startgruppe, mit drei Minuten Rückstand auf das Top-Feld, hieß es zunächst einmal, an allen Frauen vorbei zu kommen, die in Startfeld zwei gestartet waren.
Nach ganz starken 53:06 Minuten für die ersten 15 Kilometer, ging es dann für mich auf die hügelige Radstrecke. Nach einer guten Radleistung in 1:34:50 Stunden, ging es in Folge wieder auf die Laufstrecke.
Nach 28:09 Minuten für die abschließenden 7,5 Kilometer war das Ziel dann endlich erreicht.
Eine Gesamtzeit von 2:58:51 bedeutete für mich den 9. Platz in der Gesamtwertung und Platz 2 in der Altersklasse. Zu den vor mir Platzierten fehlten teils nur Sekunden, die vielleicht mit einem Start in der ersten Startgruppe, hätten aufgeholt werden können.
Aber trotzdem bin ich mit meinem Ergebnis des ersten Duathlon in der noch jungen Triathlon-Karriere hoch zufrieden.

http://results.frielingsdorf-datenservice.de/2016/bonn_triathlon/

Ein sehr emotionales und erfolgreiches Wochenende – das mir bestimmt nicht so schnell aus der Kopf gehen wird – ist vorbei.
Ich wünsche dem DSV98 für die Zukunft in der 1. Bundesliga alles Gute.
Und für mich hat es mit dem Triathlon gerade erst richtig begonnen. 😉
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