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3. Platz bei den NRW-Meisterschaften über die Mitteldistanz

Heute stand einer der letzten großen Test bei den NRW-Meisterschaften über die Mitteldistanz (2/72/20,5) beim Triathlon in Hückeswagen an.

Um 09:45 fiel der Startschuss für das zweite Startfeld, exakt 15 Minuten hinter dem Startfeld der NRW-Liga. Dementsprechend ohne Führungsboot ging es auf die 2 Kilometer lange Schwimmstrecke in der Bevertalsperre. So schön die Schwimmstrecke ist, desto schwieriger war sie, als erster von der Sonne geblendet ohne Anhaltspunkt. So konnte ich auch nicht die gewünschte Lücke reißen, da ich immer wieder aufhören musste zu schwimmen, um mir die Hand vor das Gesicht halten musste um mich zu orientieren. So kam ich mit dem späteren Sieger gleichzeitig nach knappen 27 Minuten in die Wechselzone.
Auf dem Rad fühlte sich dann alles sehr schwerfällig an, was in der Nachtbetrachtung aber gar nicht so schlimm war mit der viert schnellsten Radzeit des Tages.
Auf Platz drei liegend ging es dann auf die Laufstrecke, was deutlich angenehmer war. Die knappen 21 Kilometer konnte ich unter einem 4 Minuten Schnitt pro Kilometer laufen, womit ich sehr zufrieden war. Im Gesamtklassement musste ich nur noch den Profi Christian Dels ziehen lassen, der beim Laufen an mir vorbei flog.
Mit Platz 3 in der NRW-Meisterschaft bin ich sehr zufrieden. Mein Hauptziel ist die Ironman Weltmeisterschaft auf Hawaii in sechs Wochen und dem ist das Training entsprecht ausgerichtet.
Am 08.09 werde ich jetzt nochmal bei einem lokalen Wettkampf in Wesel Material und Verpflegung testen ehe es dann am 30.09. nach Big Island geht.
Gesamt: 3:50:15
2KM Schwimmen 27:04 | 72KM Rad 2:02:53 | 20,5KM Laufen 1:20:18

Ergebnisse

2. Platz beim Sparda-Münster-City Triathlon

Der letzte Wettkampf der 1. Saisonhälfte stand an. Endlich in meiner Geburtsstadt Münster. Obwohl ich von den letzten Wochen doch recht müde war, freute ich mich sehr auf dieses Rennen, da ich wusste wie viele Freunde und Bekannte an der Strecke stehen würden.
Um 10:00 Uhr dann der Startschuss im Kanal. 1500 Meter, welche wohl eher um die 1250 Meter waren galt es zu absolvieren.
Die Taktik war klar, so lange wie möglich an Bundesligastarter Luca Heerd dran bleiben. Dieses gelang mir auch sehr gut. Ab der Hälfte der Schwimmstrecke musste ich Ihn dann doch ziehen lassen und kam mit 30 Sekunden Rückstand in die Wechselzone. Bis dahin lief alles nach Plan. 16:01 Standen nach dem Schwimmen auf der Uhr.
Aber irgendwie sollte es heute dann doch nicht sein. Mein Band zum Aufmachen des Neoprenanzugs verhedderte sich und ich stand an meinem Rad und konnte nicht los. 30 Sekunden dauerte es ca. , gefühlte 5 Minuten, bis ich den Reißverschluss dann auf hatte und mich auf die Verfolgung machen konnte.

Auf der Radstrecke kam ich dann nicht richtig in Fahrt. Vielleicht wegen der doch recht kühlen Bedingungen von 15 Grad und leichtem Nieselregen oder einfach auf Grund der letzten harten Wochen. So fuhr ich die knappen 40 Kilometer eher im Wohlfühltempo als das ich druck machte um nach vorne zu kommen.
Je länger ich fuhr desto besser fühlte ich mich allerdings und so freute ich mich zumindest auf die von Leuten bespickte Laufstrecke.
Nach 55:33 Minuten ging es in die Wechselzone, Schuhe an , Cappy auf, Brille und Gels in die Hand, irgendwie unkonzentriert und da war das Gel aus der Hand gefallen. Kurz anhalten und da lag ich auch schon auf dem Hosenboden. Wie gesagt irgendwie nicht mein Tag.

Platz 1 hatte ich jetzt abgeschrieben. Wenn überhaupt wäre da nur was möglich gewesen, wenn ich Luca auf der Radstrecke gestellt hätte, aber als starker Läufer würde sich Luca das mit Vorsprung nicht nehmen lassen.
Am ersten Wendepunkt bei Kilometer 2,5 sah ich dann dass Robbie Dale nur knappe 20-30 Meter hinter mir war. Ich nahm nur ein klein wenig raus um nicht alleine Laufen zu müssen und so ging es ab Kilometer 4 zusammen weiter. Die nächsten Kilometer ließ ich Robbie erst mal vorlaufen ehe uns ein Läufer, der in seiner 1. Runde war auf unserer 2 Runde etwas beim taktieren führte.
Das Gefühl am Ende der Radrunde log nicht und ich fühlte mich immer noch frisch, obwohl wir mit einer 3:33 Pace pro Kilometer recht flott unterwegs waren. Angefeuert von zahlreichen Zuschauern ging es auf den letzten Kilometer, der zu einem Steigerungslauf wurde. Knappe 200 Meter vor dem ziel konnte ich dann die Lücke reißen und den Zieleinlauf genießen.

Mehr als Platz 2 war heute einfach nicht drin. Und es hat am Ende dann doch mehr Spaß gemacht als ich Müde war. Glückwunsch an Luca, der sein Programm einfach abgerissen hat und uns heute nicht den hauch einer Chance gelassen hat. Und Danke und Glückwunsch an Robbie für den coolen fight auf der Laufstrecke und zu Platz 3.

Jetzt heißt es eine Woche zu regenerieren ehe die Vorbereitungen auf den Ironman Hawaii richtig los gehen.
Die Anspannung steigt so langsam.

Presseartikel: WAZ und NRZ