5. Platz in der Einzelwertung und Platz 2 mit dem Team beim letzten Ligarennen in Verl

Es stand das 5. und somit letzte Ligarennen der Saison in Verl an.
750m schwimmen, 20 KiIlometer auf dem Rad mit Windschattenfreigabe und anschließend 5 Kilometer Laufen.

Gestartet wurde um 10:00 Uhr im Verler See. Nachdem der Start etwas hektisch war, weil sich alle knapp 60 Athleten auf einem Stück von knapp 20 Metern aufstellen mussten, konnte ich mir schnell einen Platz in der Spitzengruppe sichern. Entspannt als Dritter aus dem Wasser und schnell wechseln hieß die Devise.
Zunächst hatten wir eine 5-Köpfige Spitzengruppe, die aber leider nicht funktionierte und so dauerte es nicht lange und die Spitzengruppe bestand aus knapp 30 Athleten, worunter dann zum Glück auch Petr und Jaro waren. Drei mal versuchte ich mit Petr und anderen Athleten aus der Spitzengruppe auszureißen, allerdings war diese zu stark. Somit war klar, dass die Entscheidung auf der Laufstrecke fallen würde.
Gut vorne platziert konnte ich mit einem schnellen Wechsel als Dritter auf die Laufstrecke. Die ersten 2 Kilometer liefen auch noch gut, ehe meine Beine, aber auch mein Kopf einfache müde waren. Zum einen war es vielleicht ein Ausreißversuch zu viel auf dem Rad, zum anderen merkte ich auch einfach die zahlreichen Wettkämpfe der vergangenen Wochen.
Ich biss noch einmal auf die Zähne, mit dem Gedanken daran, dass heute auch das Teamergebnis zählte, und konnte einen 5. Platz ins Ziel retten.
Wo hingegen Petr Soukup heute ein weiteres Mal auf der Laufstrecke nicht zu bremsen war und den 2. Sieg in der NRW-Liga einfahren konnte.
Dieses bedeutete, dass wir in der Tageswertung mit Jaro und Martin Pesjar den 2. Platz belegten.
Dieses ist auch unserer

Platz in der Abschusstabelle der NRW-LIga womit wir mehr als zufrieden sind.

Ergebnisse

 

 

Detuscher Meister aller Altersklassen

Die deutschen Meisterschaften über die Sprintdistanz standen im Rahmen des T³-Triathlon Düsseldorfs an. Nachdem ich letztes Jahr den 2. Platz in der Gesamtwertung bei den deutschen Meisterschaften und den deutschen Meistertitel in der AK 30 in Köln, sowie den Titel beim T³-Triathlon Düsseldorf gewinnen konnte, hatte ich dieses Jahr die Möglichkeit mit einem Start gleich zwei Titel verteidigen.

Dementsprechend stand ich um 09:10 Uhr voll motiviert am Start im Medienhafen in der 2. Startgruppe. Die 1. Startgruppe startete 10 Minuten vor mir mit so ziemlich allen Konkurrenten.
Der Startschuss fiel und ich konnte mich in meinem Startfeld nach 100 Metern schon deutlich absetzen und schwamm somit einen Vorsprung von über 3 Minuten auf die Verfolger raus. Um so überraschter war ich, als meine Frau, diesmal als Funktion der Betreuerin, mir zurief, dass ich in der Gesamtwertung nur auf Platz 6 lag, da sich in der 1. Startgruppe eine kleine Spitzengruppe gebildet hatte, die zusammen aus dem Wasser stieg.
Umso mehr legte ich mich auf der Radstrecke ins Zeug. Kurz vor der Hälfte der Strecke konnte ich meine direkten Konkurrenten, die mir entgegen kamen, sehen. Ich stoppe auf meinem Fahrradcomputer die Zeit und merkte, dass ich auf die Spitze aufgeholt haben musste. Dadurch ließ ich mich noch mehr motivieren und gab weiterhin alles.
Vom Rad abgestiegen kam direkt die Info, dass ich 2 Minuten Vorsprung im Gesamtklassement hatte. Ich wusste, dass das Radfahren gut gelaufen war, aber dass ich die Lücke nach vorne zugefahren und zusätzlich noch 2 Minuten Vorsprung erfahren hatte, hätte ich mir nicht Träumen lassen.
Auf den ersten Metern der Laufstrecke spürte ich das Radfahren schon deutlich, aber je länger ich lief, desto besser fühlten sich die Beine an. Auch, da unglaublich viele Bekannte und Freunde an der Strecke standen die mich nach vorne peitschten. An dieser Stelle einen riesen Dank an meine Frau, die mich immer mit den aktuellen Zwischenzeiten versorgt hat, ohne die dieser Erfolg heute nicht möglich gewesen wäre.
Als ich auf die Zielgrade kam, konnte ich mir nicht vorstellen, dass an diesem Tag jemand mir beim Laufen noch 2 Minuten abgenommen hatte. Und so war es auch. Mit einer Zielzeit von 1:03:14 Std. konnte ich die Gesamtwertung der deutschen Meisterschaften AK mit über 2 Minuten Vorsprung gewinnen.
Somit konnte ich den Titel des deutschen Meistertitel AK 30 verteidigen und den Titel im Gesamtklassement noch oben drauf packen. Dementsprechend war die Titelverteidigung des T³-Triathlon auch geglückt.
Ein nahezu perfektes Rennen bei bestem Wetter im Düsseldorfer Medienhafen.

Schwimmen: 10:43 Min
Radfahren:     30:18 Min
Laufen:             17:41 Min
Gesamt:    01:13:14 Std

Ergebnisse

Presse RP Gladbach
Presse RP Duisburg
Presse DTU

Sieg beim 31. Pflüger Triathlon mit dem TriTeamMaxmo in der NRW-Liga

Eine Woche nach der Challenge Samorin The Chamionship ging es beim 31. Pflüger Triathlon über die Kurzdistanz in der NRW-Liga weiter.

Noch etwas müde von dem Rennen letzte Woche hatte ich mit meinem Trainer am Freitag und Samstag das Training deutlich zurückgefahren, da mir die Einheiten in der Woche doch noch sehr zusetzten nach dem Erfolg in Samorin.
Also ging es um 14:40 Uhr mit wenig Erwartungen und eigentlich keinem Druck ins Rennen.
Auf einer schnellen Bahn konnte ich nach 12:45 Minuten für die 1000 Meter als Zweiter aus dem Wasser steigen. In der langen Wechselzone von 600 Metern setzte ich mich dann direkt an die Spitze und fuhr erst einmal los. Das funktionierte so gut, dass ich nach zwei Kilometern alleine an der Spitze des NRW-Liga-Feldes fuhr. Nach knapp 15 Kilometern schloss Jan Seewald vom TRC Essen auf mich auf. Die restlichen 20 Kilometer absolvierten wir gemeinsam. Nach 49 Minuten und einem 44er Schnitt kam ich dann auch als Erster in die Wechselzone zum Laufen.
Es galt zwei Runden a fünf Kilometer zu absolvieren. Die erste Runde lief wie am schnürchen, dann allerdings machten die Beine sich doch bemerkbar. Bei Kilometer sieben rauschte mein Teamkollege Petr Soukup an mir vorbei. Im Schlepptau Paul Senger vom DLC Aachen II. Diesen beiden konnte ich an diesem Tag leider nicht mehr folgen. Den 3. Platz konnte ich aber sicher ins Ziel bringen.
Mit dieser Leistung hatte ich nachd em harten Rennen vor 7 Tagen wirklich nicht gerechnet.
Dazu kam dann das Sahnehäubchen, das wir mit Sven Imhoff, Torsten Jungblut und dem Gesamtsieger Petr Soukup den Tagessieg in der NRW-Liga geholt hatten.

Presse in der RP-Online

Ergebnisse 31. Pflüger Triathlon

 

 

3. Platz bei The Championship

Am Wochenende stand mit der Challenge Samorin THECHAMPIONSHIP mein erstes Saisonhighlight an. An diesem Event durften nur Athleten teilnehmen, die sich im Vorhinein bei einem Event mit einer Top 6 Platzierung qualifiziert hatten. Dementsprechend war die Qualität des Starterfeldes extrem hoch.

Um 10:10 Uhr erklang der Kanonenschuss am Donau-Ufer und das Rennen war eröffnet. Durch das starke Feld gab es deutlich mehr Positionskämpfe beim Schwimmen, als ich es sonst gewöhnt bin. Aber nach ca. 400 Metern hatte sich alles eingeordnet und ich konnte mich an Position drei in der Spitzengruppe festsetzen. Nach 25:53 Minuten kam ich als Dritter aus dem Wasser. Mit der Zeit wäre ich bei den Profis in den Top Ten aus dem Wasser gestiegen. Allerdings hatten diese Neoprenverbot.
Der Radkurs versprach im Vorhinein sehr schnell zu werden. Allerdings war es am Wettkampftag dann doch sehr windig.  Zudem gab es eine 20-Meter-Windschattenregelung. Das bedeutete anders als bei allen anderen Rennen (dort sind es i. d. R. 10 Meter), dass der Abstand zum Vordermann 20 Meter betragen muss.
Auf den ersten 30 Kilometern hielt ich mich etwas zurück, da es auf diesen nur Rückenwind gab. Diese Körner hob ich mir für die Gegenwindpassagen auf. Das klappe sehr gut, sodass ich meine schnellste jemals gefahrene Radzeit erreichte und als Dritter in die Wechselzone kam.
Für die 90 Kilometer brauchte ich 2:11:18 Stunden, was eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 41.18 Kilometern/Std bedeutete.
Beim Laufen merkte ich sofort, dass der Kurs, 3 x 7 Kilometer, gar nicht so leicht war, wie es die Zeiten der Profis vermuten lies. Der Kurs war sehr winkelig und der Boden wechselte mehrmals von Rasen, Sand zu Asphalt. Zusätzlich ging es pro Runde einen kleinen aber ordentlichen Anstieg auf den Deich.
Die erste Runde versuchte ich verhalten anzulaufen.  Das klappte auch sehr gut. Doch ich merkte, dass auch die Jungs vorne nicht nachließen. In der folgenden Runde wurde ich zwar trotz des verhaltenen Angehens etwas langsamer, aber der Abstand wurde trotzdem etwas kleiner und vergrößerte sich zu Platz 4. In der letzten Runde musste ich dann akzeptieren, dass die beiden Plätze eins und zwei nicht mehr zu erreichen waren. Ich genoss die Runde und die Menschen, die einen noch mehr nach vorne pushten.
Im Ziel angekommen war ich überglücklich bei der Mitteldistanz-WM der Marke Challenge oder THECHAMPIONSHIP in einer Zeit von 4:12:43 Stunden Dritter geworden zu sein.

1,9 KM Schwimmen: 00:25:53
90KM Radfahren:       02:11:18
21.1 KM Laufen:          01:29:54
Gesamt:                            04:12:43

Ergebnisse:

Presse: RP Online   ;   WAZ

5. Platz in der NRW-Liga Gütersloh

Am Sonntag stand das zweite Rennen in der NRW-Liga, beim Dalkeman in Gütersloh an.
750 M Schwimmen, 20 Km Radfahren und 5 Km Laufen galt es zu absolvieren.

Ich erwischte eine gute Bahn mit allen schnellen Schwimmern der Liga. Dementsprechend wurde auch etwas gebummelt, da keiner so richtig die Initiative ergreifen wollte, um das Tempo zu erhöhen. So kamen wir mit ca 12 Leuten gleichzeitig aus dem Wasser. Nun galt es schnell zu wechseln, damit man sich problemlos in die erste Radgruppe eingliedern konnte.
Auf dem Rad dauerte es etwas, bis wir uns gefunden hatten. Einmal versuchte ich der Gruppe wegzufahren, allerdings war dieses auf dem sehr flachen Kurs mit Windschattenfreigabe nicht möglich.
Somit versuchte ich mich möglichst vorne aufzuhalten, um Stürzen aus dem Weg zu gehen. Vor dem zweiten Wechsel versuchte ich mich vorne zu platzieren, damit ich den Anschluss zu den starken Läufern beibehielt. Dieses klappte sehr gut, allerdings lief der Wechsel nicht optimal und so musste ich trotzdem eine Lücke nach vorne schließen, außer auf den späteren Sieger Jonas Hoffmann, der sein eigenes Rennen vorne absolvierte.
Bis Kilometer drei konnte ich mich so auf Platz zwei halten, ehe die Kräfte nachließen.  Die letzten zwei Kilometer waren dann sehr hart, aber ich konnte immerhin noch Platz fünf in Ziel retten.
Da ich vor dem Wettkampf noch voll trainiert habe, da das Hauptaugenmerk in der 1. Saisonhälfte auf der Challenge Samorin bzw. THE CHAMPIOSHIP liegt, bin ich mit dem Rennen und dem Ergebnis mehr als zufrieden.
Mit dem Team TriTeamMaxmo (Sven Imhoff, Martin Pesjar und Jaro Pesjar) konnten wir den 8. Platz belegen und liegen somit nun auf dem 5. Tabellenplatz.

Ergebnis Dalkeman NRW-Liga